U21-Auswahl ein Paradebeispiel für erfolgreich praktizierte Integration
Denn die Junioren-Auswahlteams des DFB, an der Spitze die Nationalmannschaft "unter 21 Jahre", sind längst ein Paradebeispiel für erfolgreich praktizierte Integration. Sie werden immer internationaler. So standen beim deutschen Auftaktspiel der U21-Europameisterschaft im Juni 2009 in Schweden neun Spieler in der Startformation der DFB-Auswahl, bei denen mindestens ein Elterteil aus dem Ausland stammt. Aus Tunesien, Nigeria oder Ghana, mit Geburtsorten in Sibirien, Bosnien oder im Iran, mit Staatsangehörigkeiten von Polen, der Türkei oder Spanien.
Bierhoff : "Der DFB steht für Toleranz und die integrative Kraft des Fußballs"
Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ist darüber hocherfreut. "Spieler, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben, bringen andere Charaktere mit, einer anderen Spielauffassung, eine andere Lebensphilosophie – und das bereichert uns", sagt der einst selbst im Ausland höchst erfolgreiche Europameister von 1996 und ergänzt: "Der DFB steht für Toleranz und die integrative Kraft des Fußballs. Unsere U21 transportiert diese Botschaft ganz hervorragend."
Die Vereinsleitung:
"Wir vom FC Stuttgart können die Aussagen Herrn Bierhoffs nur unterstreichen. Der Fussball hat die Stärke, Spieler und Trainer über grundsätzliche Werte wie Disziplin und gegenseitigen Respekt zu vereinigen. Auch wir sehen in unserem Verein die integrative Kraft des Fussballs, wo Tag für Tag verschiedenste Nationalitäten und Kulturen in freundschaftlicher Atmosphäre zusammenkommen, um miteinander mit Respekt und Toleranz sich für das runde Leder zu begeistern. Dieser Zusammenklang spiegelt sich dann auch im Erfolg unserer Mannschaften wieder. Jeder der sich in diesen Grundwerten des Fussballs wiedererkennt, ist bei uns jederzeit herzlichst willkommen."
Quelle: dfb.de
Foto: Getty
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